
Wer kennt noch das Schwalbederivat „Krause Duo“? Das überdachte (zweisitzige) Moped hat sich gemausert. So führt vornehme Hamburger Dame ihr Hundchen standesgemäß aus. Ebenfalls politisch korrekt: die deutsche Flagge.

Heute war autofreier Sonntag. Natürlich war auch wieder Radsternfahrt. An solchen Tagen ist es immer schwer, den Menschen zu entkommen (wenn man das will). So bleibt nur der menschenabgeschiedene Containerhafen mit seiner Industrieromantik.
Und weil das Bild so schön ist, hier nochmals das gleiche Motiv als (Flash)-Zoombild: Ein Tipp für diejenigen, die noch keinen Internetführerschein haben: einfach fortgesetzt auf das Bild klicken.
Obiges Beispiel ist noch in Flash, aber mit ¬Seadragon steht auch eine reine Javascriptlösung zur Verfügung. Da alle diese Zoomviewer das gleiche Schema der Kachelbenamsung nutzen, kann man verschiedene Schneidemaschinen nutzen. Mit Zoomify auf dem Mac oder Windows PC ist es besonders einfach. Allerdings müsste dann der Kunde dieses Programm auf seinem Desktop installieren. Wenn es aber auf dem Server im Rahmen eines Redaktionssystems sein soll („ich mach mirs selbst“), dann ist eine PHP-Lösung à la ¬Deepzoom von Nicolas Fabre die bessere, weil flexiblere Lösung. Allerdings hat das Teil von Nicolas lediglich akademische Bedeutung. Er nutzt die berühmt.berüchtigte GD-Lib. Die funzt zwr priam, allerdings nicht unbedingt bei solchen Megabildern, weil die ganzen Operationen im Speicherraum des Webservers abgearbeitet werden – und selbst die Erhöhung des zugebilligten PHP-Speichers auf frevelghafte 300MB reichen nicht.
Leider ist auch die Nameskonvention der Javascriptlösung (DeepZoomImage) eine andere als bei der Flashlösung (Zoomify/OpenZoom).
Am frühen Morgen war aber erst wieder einmal nachhaltiges Frühstücken im Phönixhof angesagt. Der Phönixhof ist so eine Industriebrache, in der nun Creative und andere Heilsbringer residieren und mehr oder weniger erfolgreich versuchen, wenigstens ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Das gelingt zuweilen hervorragend. Wir waren bei ¬TrueLight eingeladen. Das natürliche Licht und der Espresso waren wirklich großartig.

Ein Ressortleiter bei STERN plauderte aus dem vielzitierten Nähkästchen. Das klingt gut. Und ist auch ein klein wenig sinnstiftend. Wie Medien arbeiten weiß jeder, der sich dort einmal in diesen illustren Sphären bewegt hat. eu sind vielleicht die Beispiele. Ein Thema waren nicht die Hitlertagebücher sondern die Lidle-Affäre. Dort arbeiten wie in fast allen solchen Anstalten Detektive. Und wenn die sich dann (wegen mangelnder Bezahlung?) mit dem Einzelhandleskonzern überwerfen und gehen, kommt es sehr häufig vor, dass diese Reports in der Ablage der üblichen Alster- und/oder Isarbibeln landen. Ist also eine ständige Erscheinung und könnte ein Spezialmagazin („Diskountermachenschaftenpranger“) füllen. Der Artikel, der letztlich nur zu einem nichtnachhaltigen Umsatzeinbruch geführt hat, kam nur in den STERN, weil dieser Detektiv besonders akribisch vorgegangen ist …


Abends wird es aus vielerlei Gründen spannend. Na, nicht weil Nordkorea auf dem WM Fußball spielt. Das ist ein anderer Schnack. Aber was Dr. Michael Alvers aus Dresden aus seinem Hut gezaubert hat, ist famos. Es ist eine Technik „unter der Motorhaube“ - wird also den Endanwender nicht weiter vom Hocker reißen.
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