Das trifft natürlich auch für die Marktbeschicker vom Goldbekmarkt zu. Die müssen sechs Stunden in der brütenden Hitze aushalten, die Standgebühr bezahlen und hoffen.
Der Jarrestadtpoet hat wieder einmal zugeschlagen und die in die Station „Hoheluft“ einfahrende U3 hat heute am frühen Nachmittag einen Hamburger überfahren. Nach Aussage der Hochbahnfahrerin ist derjenige nicht gesprungen und es standen sehr viel Jugendliche auf dem Perron. Das wird dann morgen sicherlich wieder der Aufmacher der Morgenpost sein. Es ist zu befürchten, dass man keine eindeutige Täterschaft nachweisen kann und so geht das aus wie das Hornberger Schießen. Eine Chance auf Gerechtigkeit kommt eventuell durch die Videoaufzeichnung und die wird dann wohl ernster genommen als bei der Fußball-WM.Für unsere Landesmutter war trotz des Kaisermanöverwetters ein schwarzer Tag: 44 Gefolgsleute haben die stille Revolution geübt und haben gegen den (wie wir jetzt wissen) neuen Präsidenten gestimmt. Auch Herr Stoiber ist seiner Rolle als Politdepp gerecht geowrden. Hat er doch die Namen der ehemaligen Präsidenten verwechselt. Passt zum Transrapid in München, mit man im Münchner Hauptbahnhof eigentlich schon abfliegt während man auf andere Flughäfen noch nach dem Ticket sucht.

Nun ist die Wohnung voll abhörfähig. Handwerker haben unter dem Vorwand des Rauchschutzes in jedem Zimmer einen entsprechenden „Melder“ installiert. Ach, deswegen auch IPV6, jetzt wird Einiges klar. Die Dinger klinken sich wahrscheinlich in die WLAN.Router ein und senden dann Echtzeitvideos an die entsprechenden Behörden. Na, wenn es der Wahrheitsfindung dient … Im Nebengeschäft wird die altbewährte Klingelanlage, die seit 80 Jahren ohne Murren ihren unnötigen Dienst versah, durch eine hochzeitgemäße Kommunikationsanlage /(allerdings ohne IP und Video) ersetzt. Im Rücklick hat die letzten zehn Jahre die Klingel vielleicht viermal geschellt.
Die Wirtstochter des A Casa do Benefica hat T-Shirts zum Abendthema verteilt (leider alles sehr kleine Größen). Und so war wirklich eine unvergessliche Sommernachtsstimmung. Da tat es auch keinen Abbruch, dass ständig Cabrios durch die Menge fuhren. Muss wohl sein – dafür werden die Dinger ja gekauft.
Im Präkariatsviertel südlich der Elbe haben Russlanddeutsche, Deutschlandrussen oder jüdische Bürger aus Russland eine Polizeistreife angelockt und dann die Beamten fast totgeschlagen. Die Täter musste man laufenlassen, weil man die Taten nicht direkt zuordnen konnte. In soclhen Fällen wünsche ich mir beinahe gewisse Paragrafen aus dem alten StGB zurück: §215 Rowdytum: (1) Wer sich an einer Gruppe beteiligt, die aus Mißachtung der öffentlichen Ordnung oder der Regeln des … Gemeinschaftslebens Gewalttätigkeiten, Drohungen oder grobe Belästigungen gegenüber Personen oder böswillige Beschädigung von Sachen oder Einrichtungen begeht, wird mit einer Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren … verurteilt. (3) Der Versuch ist strafbar. In Hamburg bekommen die Jugendlichen noch nicht einmal eine Eintragung ins Hausaufgabenheft mit Mitteilung an die Elten.
Das war jedenfalls nicht schön und stärkt nun gerade nicht das Ansehen unserer Sicherheitsbeamten. Das ist fast so, als ob man als kleiner Bub sehen muss, wie der eigene Vater verprügelt wird.
Nun zu einem wesentlich erfreulicherem Lebensumfeld – nämlich Wohngegenden der Leistungsträger unserer Gesellschaft. In Hamburg ist es natürllch fast überall schön und fast sogar großartig. Also so großartig wie das famose Trommelkonzert auf dem Kulturflohamrkt am Osterbekkanal, dessen Trommlerinen oben zu sehen sind. Sehr schön ist der Rondeelsee. Jetzt soll aber mal kein Sozialneid aufkommen, die haben auch ihre Probleme. Es soll viel Elend hinter deutschen Gardinen geben. Aber schön ist es doch.

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