
Übrigens ist Regen sehr schwierig abzulichten, bräuchte man doch extrem kurze Belichtungszeiten, aber leider ist es in dem Moment auch recht dunkel. Da üben wir nochmal.
Heute ist fast schon perfekte Sicht. Lange genug hat der Regen die Luft gereinigt.

BILD trifft arte. Klingt bizzar – ist es auch.Heute kommt im Kulturkanal „Bei Anruf Mord“ in 3D und dazu brauchts diese Spezial-Brille. Woher nehmen? BILD war heute auch 3D und deswegen lag diese Pappding bei. Seltsame Kooperation. Nun ist das Wort schon dreimal gefallen ud es fragt sich, was das nun wieder ist. Es ist der Versuch der Industrie, uns immer wieder dazu zu verleiten, alte Geräte unseren Eltern zu schenken und dann die neue Generation zu kaufen. Eigentlich gibt es nur einen Quantensprung – nämlich der Übergang vom Adenauerschwarzweißfernseher zur Farbegucken à la Willy Brandt. Wer erinnert sich noch an Stereo, Pseudoquadro, PAL-Plus und 5.1? Wollte doch keiner haben.
Warum ist die Welt so und nicht ein klein wenig besser? weil bei solchen Projekten nicht der Macher zu Rate gezogen wird, sondern der creatve Designer alles vorgibt. Und dann heißt es, das Layout sei abgenommen und aus energetischen Gründen rast dann die Lore unaufhaltsam auf dem Werksbahngleis ins Tal (bis sie dann unten aufschlägt).
Unsere Republik wird gerade mit elekronisch auslesbaren Personalausweisen asgestattet. Zur Sicherheit muss der Besitzer (und hoffentlich auch Eigentümer) der ID-Card eine Geheimnummer eintippen. Es gehört zu den Binsenweißheiten der EDV, dass solche Tastatureingaben immer auf einer zur Karte gehörenden Tastatur und nie auf der PC-Tastatur einzugeben sind. Warum? Weil Tastature ingaben auf unsicheren Systemen wie Windows mittels Trojaner immer mitzuloggen sind. Die neue, zukunftsweisende ID-Card ist aus Kostengründen ohne eigene Tastatur und besteht nur aus einem Leseschacht und dem Chip, der das Signalspiel des Kartenchips nach USB umsetzt. Gruselig! Das ganze Konstrukt ist aus Sicherheitssicht ein Alptraum und ist deswegen auch nicht gerichtsverwertbar. Entsprechende Prozesse kommen mit Sicherheit.
Was treibt der Freelancer bei solchem für Hamburg völlig untypischen Retterwetter? Er baut zum x-ten Mal eine Bilder- und Filmgalerie. Auch in TYPO3 gibt es da schon viele fertige Lösungen, aber erfahrungsgemäß sind die meistens entweder sehr dilettantisch gebaut und/sehr speziell auf eine Darstellungsvariante ausgelegt. Da im gegenwärtigen Projekt eine Anbindung an eine Eventdatenbank angesagt ist, wäre eine Verbiegung einer Instantlösung nicht zielführend. Diese Kostenerhöhung ist letztlich auch eine Folge der unidirektionalen Befehlskommunikation und so sitzt der TYPO3-Evangelist in seinem Lieblingscafé und hackt eine Individuallösung – gut wird ja wohl auch bezahlt.


Mehr an Blödheit gibt auch das letzte Bundestagsgesetz nicht her. Laut dem neuen Gesetz darf sich ein Arbeitgeber nicht mehr auf privaten Plattformen (facebook, studiVZ) über den Bewerber schlaumachen. Er darf bestenfalls auf „Profiplattformen“ wie XING umtun. Wenn dieses Stöberverbot überhaupt einen Sinn ergibt, dann liegt er wohl darin, dass die Sekretöse nicht schreiben darf: „Sehr geehrter Herr Mustermann, wir haben Sie leider auf den ganz rechten Stapel gelegt, weil wir auf Facebook feststellten mussten, dass Sie einen überdurchschnittlich liederlichen Lebenswandel und einen linksradikale, träumerische Lebenseinstellung haben. Betrachten Sie diese Absage bitte nicht als persönlich … und wir sind ganz sich, dass mit Ihren überdurchschnittlich… " usw. Sie muss also weiterhin schreiben: „Es ist uns wahrlich nicht leichtgefalllen einem anderen Bewerber … Viel Glück auf Ihren weiteren … Seien Sie versichert … “

Der Webdesigner (ja da ist wieder das schreckliche Wort) tut Gutes und darf nicht drüber sprechen. Das ist nun mal sein Los. Und er tut es nicht aus christlicher Gutmenschenüberzeugung. Nein, er muss vor jedem Auftrag ein Schweigegelübde ablegen. Vornehm heißt das „NDA“. So erfahrt niemand, was der einsame Programmierer so baut. Und es sind wahrlich große Dinge. Es wohlklingende Markennamen, aber auch Geldinstitute und Bundesverbände. In nächster Zeit liegt als Aufgabe der Nachbau einer Kreuzung von XING und Youtube an – gewissermaßen eine Bewegtbildgemeinde. Schauen wir mal. Wie schrieb gerade die Zwischenhändlerin: „Naja aber du müsstest ja wissen, wie lange Du für die Umsetzung brauchst, oder? Ginge dann nur um die Programmierung.“. Das richtet auf: eben nur die Programmierung. Der Architekt hat schon mal die Fassade hinskizziert und jetzt wird das Megahochhaus nur noch gebaut. Dankeschön für die Wertschätzung!

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