Fahrraddemo, Sitzblockade auf unbeheizten Schienenräumfahrzeuge abfackeln, Schotter vom Gleisbett abtragen oder mit dem Trecker die Zufahrtswege für die Polizei zu blockieren – es gibt viele Möglichkeiten, den Widerstand gegen die Revision des Atomkonsenses durch die amtierende Regierung effektiv zu gestalten.

Die Atomindustrie ist dann doch nett: der Castortransport ist auf das Wochenende terminisiert. So muss niemand Urlaub nehmen. Das gute Gewissen wird in der Freizeit generiert. Hamburg ist heute leer von Gutmenschen. Mal sehen, wer jetzt noch im Stadtpark ist. Ignoranten, Antiatomgegner, AntiantiAtomer – oder was auch immer.

So wirklicher weniger Menschen sind nicht im Park. Das erinnert an die DDR-Vermutung über die Ursache der Versorgungslücken. Das es nämlich keine 17 Millionen Werktätige, sondern doppelt so viele gibt. Beweis: wenn im Sommer alle an der Ostsee sind, sind die Städte im Hinterland noch genauso voll …

Da gibt es einen Newsbereich, ein Kontaktformular, ein Glossar und die Hintergrundkarte zeigt immer den Bereich an, wo sich der Webseitenbesucher befindet. Das ist ein ganz nettes Feature, dass Nestwärme und Vertrauen erzeugen soll.
Solche schmerzlichen Gespräche müssen leider auch im IT-Bereich geführt werden. Da kommt ein mittelständischer Betrieb und will die potentielle Kundschaft mit wertvollen Produktinformationen beglücken. In der Gedankenwelt eines sonst mehr im praktischen Bereich reüssierenden ist das wahrscheinlich so einfach wie das Schreiben eines Angebotes mit Word. Da gibt es den Text und eine Liste von eMail-Adressen. Wenn er in der ComputerBild schon etwas von ¬GeniusMail gelesen hat, würde er wohl nicht zum Experten kommen. Gut so. Für ihn – und für uns. Das Windowsprogramm beachtet natürlich nicht die gesetzlichen Vorgaben ud lässt den Anwender ins offene Messer laufen. „uns wurde schon von 200000 Mailempfängern berichtet.“ Mit diesem juristisch-rhetorischen Trick werben auch Anbieter von Nahrungsergänzungsprodukten („wir haben schon oft gehört, daß Frauen damit gut abnehmen …“). Jedenfalls würde jeder Mailprovider sofort den Account sperren, wenn dermaßen viele Mails über einen SMTP-Zugang laufen. So gerade geschehen in einer Hamburger Maklerfirma. Die wollten auch die Beratung und Support sparen. Jedenfalls waren alle PCs gründlicher vervirt und vertrojanert und schon längst als Mailroboter missbraucht. Die Angestellten haben es nicht einmal mitbekommen und so wurde von den T-Beamten das Mailing gesperrt – schlimm für eine Firma, deren Geschäftsmodell sich auf die Benutzung von eMails gründet. Guter Rat teuer?

Der Kurierrucksack ist angekommen. Für den Zweck des gebrandeten MacBook-Transports ist das Ding bestens geeignet. Leider ist die Qualität etwas suboptimal – es beibt also spannend, wie lange der Rucksack seinen Zweck erfüllt.

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