
„Das Ding misst die Geräuschbelästigung durch Fahrgäste. Ist eine neues Projekt für GoogleStreetView – heißt GoogleStreetVoices.“
Na, geglaubt haben die beiden Hamburger das trotz ihres Rausches nicht.
Von der Qualität und der Funktionsvielfalt ist das Mikro schon sehr gut. Allerdings lassen sich auch Mängel ausmachen. Das Gerät wird mit zwei R6-Batterien gespeist. Das ist etwas suboptimal. Perfekt wäre die wahlweise Bestückung mit zwei R6 (Mignon) oder mit diesem Doppel-Mignon-Spezialakku. Solche Batterieschächte dürfen keine Zwischensteg haben und nehmen damit beide Varianten auf. Dann vereinigt man die Vorteile der Überallverfügbarkeit der R6 mit der wesentlich höheren Leistung eines LithiumIonen-Akkus.

Gestern war wieder so ein Häufungspunkt von persönlichem Pech: erst kam es zur Selbstzerstörung der Brille und dann war der Kneipensteckdosenstrom nicht sauber, weil gedimmt. Das MacBook-Netzteil hat es nicht überlebt und kostet 89,- €. Die Brille wird wohl mehr kosten. Das ganze Dilemma spielte sich innerhalb von zehn Minuten ab. So ist das zuweilen. Erstaunlich ist nur, dass beim erbosten Kneiper die Sicherung kam. Nun gut, es ist nicht fein, dass jemand normale Steckdosen mit gedimmten Strom beschickt. Solche Partisanenaktionen können nur der Not entspringen. Wenn ein Schaltnetzteil fürs MacBook spinnt, wenn da so etwas Verhackstücktes vorbeikommt, ist nicht schön, aber verständlich. Nur warum kommt da eine 10-A-Sicherung? Vielleicht hat das Steckernetzteil Kurzschluss gemacht und sich dann selbst aus dem Stromkreis ausgeklinkt. Das haben wir schon in der Achtzigern in Ilmenau so gebaut – einfach nur um Schlimmeres zu verhüten. Das hat dann offenbar den Sicherungsautomat anschlagen lassen.
Alles klappt so wie geplant – das Studierwochenende hat sich gelohnt. Wenn auf dem iPhone die angepeilte Anwendung als native App läuft, lassen sich externe Datenquellen darstellen und sogar das Abspielen von Internetradiosendern ist möglich. In nebiger Demo läuft jetzt das Miba-Radio auch mobil.
In der endgültigen Version wird man wohl nicht das vorgegebene Skin von HTML5 verwenden, sondern etwas Eigenes bauen – beispielsweise wie es hr2 oder france musique vormacht. Der Fortschrittsbalken ergibt nun wirklich keinen Sinn, da eine Radioübertragung kein Ende hat. Das ist eine schmerzliche Erkenntnis besonders für die Mitarbeiter solcher Anstalten, deren einziges Aufstöhnen in der Bereitstellung des Programms besteht.
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