Sonntag, den 16.01.2011 [12:47]
Ein Umzug zeigt immer etwas die Fragwürdigkeit des Begriffes
Heimat. Aber zuweilen muss es sein und dann braucht der Umzugswillige robuste Daten, um mit entsprechenden Logistikunternehmen in erfolgreiche Verhandlungen zu treten. Folgender
¬bestЯ–Umzugsplaner ist ein kleines Helferlein – damit man eben nicht das Rad nehmen muss …
Freitag, den 14.01.2011 [13:43]

Wie unschwer am Screenshot zu sehen ist geht das mit dem Smartphonewahnsinn weiter. Jeder will sie haben die eigene App. Gut so.
Was gerade aufstößt: wenn in einer iPhoneApp das Routing ins Spiel kommt, dann wird immer die App verlassen und die native MapApp wird gestartet. Die ausgerechnete Route zwischen zwei Orten wird alo nicht auf der in die App eingebettete Karte angezeigt, sondern außerhalb. Das ist extrem unschön, weil man dann aus dem Kontext ist. Die Navi ist verschwunden und überhaupt. In Cocoa programmierte Apps nutzen für Geodinge
Mapkit. Das ist die Programmsammlung, die Karten darstellt. Sollte diese API tatsächlich kein Routing können? Oder sind die Programmierer alle dusselig. In nebiger mit phonegap gebautet
¬Taxi-Anwendung scheint es dennoch zu gehen. Es ist nicht weiter verwunerlich, nutzt doch phonegap Javascript und damit habe ich Zugriff auf alle Funktionalitäten von GoogleMaps.
Donnerstag, den 13.01.2011 [08:21]
Die Tage des neuen Jahres gehen schneller dahin als geplant. Heute beginnt die Zeit der Android-Programmierung und Herr Scholz (SPD) und Frau Antje Haiduk gaben sich heute die Ehre einer öffentlichen Veranstaltung in einem Saal am Schulterblatt. sagen wir mal so: CDU-Wähler waren wohl nicht zugegen. Zugegen war neben dem moderierender TAZ-Mann die grüne GAL-Frau und der Möchtegernbürgermeister Olaf Scholz, der auch schon einmal Bundesarbeitsminister war. Am herzerschrichenden war Prof. Greven von der hiesigen Uni, der in der Metaebene befragt wurden. Der bekam den meisten Applaus, den er mit den Worten quittierte: „Mich können Sie nicht wählen.“ – Goldig! Wie der akademische Politologo schon konstatierte, das Duell RotGrün war spannender als RotSchwarz. Der amtierende Hamburgchef war auch mehr als peinlich – irgendwie gluckste der der immer so rum wie der Komiker Heinz Ehrhard.
Besser als der Politikprofessor kann ich es auch nicht zusammenfassen: Antje brillierte mit mit ihrem Kampfgeist, Olaf verwies auf pekuniäre Sachzwänge. Einige polemischen Schnärzchen des SPD-Mannes waren durchaus unterhaltsam. Beide habe perfekt die Kunst verstanden, weder ja noch nein zu sagen. Gut – die Elbvertiefung wird kommen und der Handelskammermann wird Wirtschaftsboss in der Hansestadt. Alle andere Fragen blieben offen.
Montag, den 10.01.2011 [09:38]
Auch ein literarisches Selbstexperiment ist Karen Duves neuer Wurf
Anständig essen. Sie thematisiert die Angst der Menschen, nicht moralisch korrekt zu leben. Es ist die urchristliche Angst, die sie speziell auf das Essen münzt. Der Einstieg in das Thema sind die berühmten Wiesenhofgrillhähnchen für 2,99 €. Das stößt ihr auf, dann ist sie nur noch Bio bzw. Biobio. Als sei bemerkt, daß die glücklich lebenden Tiere nicht totgestreichelt werden, da wird die folgerichtig Vegetarierin. Als sie dann von der Entfremdung des Kalbes von ihrer Mutterkuh erfährt, da bewegt sich die Gutmenschenspirale in Richtung Veganismus. So wie bei
Hans im Glück kommt sie jetzt zur Erkenntnis des Sterbens von Pflanzen und wird zur Frutarierin. Das sind die, die nur Pflanzenteile essen, so dass die Pflanze wegen uns nicht sterben muss.
Kann das eine Einbahnstrasse sein, an deren Wendehammer der Mineralismus/Kanibalismus steht?